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Saunasteine: Auswahl, richtiges Schichten und Wechsel

Saunasteine sind der günstigste Teil der Sauna und zugleich der Teil, auf dem das gesamte Erlebnis beruht. Sie speichern die Wärme der Heizstäbe oder des Feuers und verwandeln sie im Moment des Aufgusses in Dampf — das sogenannte Löyly. Sind die Steine ungeeignet, schlecht geschichtet oder schlicht alt, ist der Dampf scharf und schwach, die Sauna heizt länger auf und die Heizstäbe sterben vorzeitig. Ein Wechsel kostet dabei rund zwanzig Euro und dauert eine Stunde. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Gesteine verwendet werden und warum, wie Sie die Steine richtig schichten, wie viele es sein sollen und woran Sie erkennen, dass sie ausgedient haben.

Nahaufnahme eines Saunaofens, gefüllt mit dunklen Saunasteinen

Was leisten Saunasteine eigentlich?

Sie haben zwei Aufgaben gleichzeitig. Die erste ist die Wärmespeicherung: Die Steinmasse erhitzt sich auf mehrere hundert Grad und hält die Wärme auch dann, wenn der Ofen gerade nicht heizt. Deshalb haben Öfen mit großem Steinvorrat ein stabileres Klima — die Temperatur schwankt nicht mit jedem Schaltvorgang des Thermostats.

Die zweite Aufgabe ist die Dampferzeugung. Wasser, das auf glühende Steine gegossen wird, verdampft sofort und erzeugt eine Welle feuchtheißer Luft, die die Haut als plötzliche Wärmesteigerung wahrnimmt. Und hier zeigt sich der Unterschied zwischen guten und schlechten Steinen: Läuft das Wasser durch eine locker geschichtete Lage ausreichend heißer Steine, ist der Dampf weich, einhüllend und gleichmäßig — die Finnen nennen das „weiches Löyly“. Halten die Steine nicht genug Wärme oder trifft das Wasser sie gleich an der Oberfläche und fällt auf die Heizstäbe, entsteht eine kurze, aggressive und laute Welle, die in der Nase brennt und schnell verfliegt.

Die Dampfqualität ist also nicht nur eine Eigenschaft des Ofens als Gerät. Sie ist zu einem großen Teil eine Eigenschaft der Steine, ihres Zustands und der Art des Schichtens — also von Dingen, die der Besitzer vollständig in der Hand hat.

Welche Gesteine für die Sauna geeignet sind

Ein Saunastein muss etwas aushalten, was gewöhnliches Gestein nicht schafft: Hunderte Zyklen der Erhitzung auf hohe Temperatur und den anschließenden Schock, wenn kaltes Wasser auf ihn trifft. Das schließt den größten Teil der Steine aus, die man in der Umgebung findet, und engt die Auswahl auf einige bewährte Typen ein.

Olivin und Olivin-Diabas — der Standard

Olivin-Diabas ist der verbreitetste Saunastein, und Ofenhersteller (zum Beispiel der finnische Hersteller Harvia) führen ihn als Typ, der für alle Ofenarten geeignet ist. Er hat eine hohe Dichte, speichert und leitet Wärme gut, und seine Struktur verträgt schroffe Temperaturwechsel, ohne zu zerbröseln. Er wird in gebrochener (kantiger) und getrommelter (runder) Ausführung verkauft. Runde Steine kommen häufig in die obere Lage — das Wasser läuft an ihnen besser in die Tiefe der Schicht ab und der Dampf wird feiner.

Peridotit und vulkanische Gesteine

Peridotit ist ein Tiefengestein, das mit Olivin verwandt ist, mit ähnlich hoher Dichte und Beständigkeit. Verwendet werden auch zahlreiche dunkle vulkanische Gesteine — Basalt, Gabbro und andere magmatische Gesteine, die bei hohen Temperaturen entstanden sind und diese deshalb auch im Ofen vertragen. Für holzbefeuerte Öfen eignen sie sich besonders gut.

Keramische Saunasteine

Gebrannte keramische „Steine“ sind die industrielle Variante mit gleichmäßigen Eigenschaften und langer Lebensdauer. Sie sind meist teurer, funktionieren als Ergänzung der oberen Lage aber gut.

Was auf keinen Fall in die Sauna gehört

  • Steine aus dem Bach, dem Fluss oder dem Garten. Es geht nicht um Ästhetik, sondern um Sicherheit. Sie haben im Inneren mikroskopische Poren und Risse, die mit Wasser vollgesogen sind. Beim Erhitzen wird das Wasser zu Dampf, der nicht entweichen kann — der Stein kann platzen, und ein wegfliegendes Bruchstück ist gefährlich. Zudem sind sie meist glatt geschliffen und ersticken so die Luftströmung.
  • Granit und Gesteine mit hohem Quarzanteil. Granit spaltet und zerbröselt bei wiederholten Temperaturschocks. In finnischen Beständigkeitstests gehören dekorative Granitsteine meist zu den ersten, die zerfallen. Weißer oder roter Granit wird als Dekoration für die Ofenoberseite verkauft — nicht als Betriebsfüllung.
  • Kalkstein und weiche Sedimentgesteine. Durch Hitze und Wasser zerfallen sie, stauben und setzen den Raum zwischen den Heizstäben zu.
  • Speckstein (Steatit) als Hauptfüllung. Für die gesamte Füllung ist er nicht beständig genug, als dekorative obere Lage dagegen schon.

Welche Steingröße wählen

Die Größe richtet sich nicht nach dem Aussehen, sondern nach dem Ofentyp. Die Regel ist einfach: je größer die Feuerung und je größer die Steinmasse, desto größer die Steine.

Ofentyp Empfohlene Steingröße Warum
Elektroofen mit Heizstäben etwa 5–10 cm Kleinere Steine umschließen die dünnen Heizstäbe besser, nehmen die Wärme von ihnen ab und lassen sie nicht „in der Luft hängen“. Zugleich passen sie zwischen die Heizstäbe, ohne auf sie zu drücken.
Holzofen etwa 10–15 cm (untere Lage), nach oben kleiner Große Steine vertragen die direkte Flammenhitze, haben eine größere Wärmeträgheit und lassen zwischen sich breitere Kanäle für die Strömung der heißen Rauchgase.
Ofen mit großer Speichermasse Kombination der Größen laut Anleitung Ziel ist es, das Volumen so zu füllen, dass Luft und Wasser bis nach unten vordringen und nicht an der Oberfläche bleiben.

Den konkreten Bereich gibt immer der Hersteller in der Ofenanleitung an, und er hat Vorrang vor jeder allgemeinen Empfehlung. Wenn Sie Sauna oder Ofen erst auswählen, finden Sie einen Vergleich der Typen in den Artikeln Heimsauna kaufen: worauf achten und Saunaofen: elektrisch vs. Holz.

Detailansicht der geschichteten Saunasteine im Steinkorb des Ofens

Wie Sie die Steine richtig schichten, Schritt für Schritt

Das Schichten ist der Teil, den die meisten Menschen nebenbei erledigen — dabei entscheidet er über die Dampfqualität und darüber, ob die Heizstäbe drei Jahre oder zehn halten. Trennen Sie den Ofen vor der Arbeit vom Netz (bei Elektroöfen die Sicherung ausschalten) und lassen Sie ihn auskühlen.

  1. Waschen Sie die Steine und lassen Sie sie trocknen. Neue Steine sind mit Steinstaub behaftet, der beim ersten Aufheizen einbrennen und riechen würde. Spülen Sie sie mit sauberem Wasser ab und lassen Sie sie gründlich trocknen, bevor Sie sie in den Ofen legen.
  2. Reinigen Sie den Steinraum. Nehmen Sie beim Wechsel alle alten Steine heraus und entfernen Sie den Grus und die Bruchstücke, die sich am Boden abgesetzt haben. Gerade dieser „Sand“ erstickt die Strömung am stärksten und überhitzt die Heizstäbe.
  3. Prüfen und sortieren. Steine mit sichtbarem Riss oder solche, die in der Hand zerbröseln, aussortieren. Den Rest in größere und kleinere teilen.
  4. Größere Steine nach unten und rund um die Heizstäbe. Die untere Lage bilden die größten Stücke. Beim Elektroofen legen Sie sie so, dass sie die Heizstäbe stützen und umschließen und sich nicht zwischen ihnen verkeilen. Längliche Steine stellen Sie eher hochkant — so entstehen zwischen ihnen senkrechte Kanäle.
  5. Kleinere Steine nach oben. Die obere Lage fängt das aufgegossene Wasser auf und verteilt es in die Tiefe. Getrommelte runde Steine gehören hierher.
  6. Locker legen, Stück für Stück. Steine werden nicht aus dem Karton geschüttet, sondern einzeln so gelegt, dass zwischen ihnen Zwischenräume bleiben. Luft und Wasser müssen die gesamte Schicht bis nach unten durchdringen. Die lockere Schichtung ist die Hauptvoraussetzung für weichen Dampf.
  7. Nicht zusammendrücken, nicht überfüllen, keinen Druck auf die Heizstäbe. Die Steine dürfen weder über den Rand des Korbs hinausragen noch einen hohen Haufen bilden. Auf die Heizstäbe darf kein seitlicher Druck wirken.
  8. Den Temperaturfühler nicht verdecken. Der Fühler muss frei und in der Position laut Anleitung bleiben. Ein verdeckter oder verschütteter Fühler misst eine andere Temperatur als die Sauna und bringt die gesamte Regelung durcheinander.
  9. Beim ersten Aufheizen lüften. Lassen Sie die Sauna nach dem Wechsel das erste Mal bei offener Lüftung aufheizen — es kann kurzzeitig ein Geruch von Rückständen auftreten.

Was passiert, wenn Sie den Ofen überfüllen

Das ist der häufigste Fehler und seine Folgen sind vorhersehbar. Zusammengepresste Steine verhindern die Luftströmung, sodass die Wärme der Heizstäbe nirgendwohin abfließen kann. Die Heizstäbe überhitzen und ihre Lebensdauer sinkt drastisch. Zugleich greift der Schutz: der Temperaturbegrenzer löst aus und die Sauna schaltet sich mitten im Aufheizen selbst ab. Der Besitzer diagnostiziert das typischerweise als Elektronikfehler, obwohl die Ursache im Steinkorb liegt. Ein überfüllter Ofen heizt zudem länger auf und verbraucht mehr Energie.

Wie viele Kilogramm Steine nötig sind

Die Menge bestimmt der Hersteller nach der Bauweise, nicht eine einfache Formel. Dennoch lassen sich Orientierungswerte nennen, die beim Kauf helfen:

Ofentyp und Leistung Orientierende Steinmenge
Elektroofen 4,5–6 kW (übliche Heimsauna) etwa 20–25 kg
Elektroofen 8–9 kW etwa 20–30 kg je nach Modell
Elektroofen mit großem Korb (Typ „hohe Speicherung“) 50–100 kg und mehr
Holzofen üblicherweise 40–100 kg, bei Speichermodellen deutlich mehr

Die Spanne ist beabsichtigt: Zwei Öfen mit derselben Leistung von 6 kW können je nach Bauweise des Korbs eine Kapazität von 20 kg oder auch 60 kg haben. Richten Sie sich immer nach dem Datenblatt des konkreten Modells.

Wie oft die Steine wechseln und wie Sie erkennen, dass sie ausgedient haben

Steine haben kein festes Verfallsdatum — sie verschleißen durch die Zahl der Zyklen, nicht durch den Kalender. Hersteller und finnische Fachquellen stimmen in diesem Rahmen überein:

  • Öffentliche und intensiv betriebene Saunen: kompletter Wechsel in der Regel einmal jährlich.
  • Heimsauna im üblichen Betrieb (mehrmals wöchentlich): Umschichten und Kontrolle mindestens einmal jährlich, Wechsel typischerweise nach ein bis zwei Saisons je nach Zustand.
  • Gelegentlicher Betrieb (Ferienhaus, Wochenenden): Kontrolle einmal jährlich, Wechsel nach Zustand — durchaus auch erst nach mehreren Jahren.

Entscheidend ist der Zustand, nicht das Datum. Das Ende der Lebensdauer erkennen Sie an diesen Anzeichen:

  • Grus und Bruchstücke unter den Steinen. Das zuverlässigste Signal. Wenn sich am Korbboden oder auf dem Boden unter dem Ofen feiner Kies zeigt, zerfallen die Steine.
  • Sichtbare Risse. Ein Stein mit einem Riss über den ganzen Querschnitt bricht bald durch.
  • Hohler Klang. Ein einfacher Test: Schlagen Sie zwei Steine leicht gegeneinander. Ein gesunder Stein klingt hart, ein müder klingt hohl oder bröckelt direkt ab.
  • Kalk und weißer Belag. Hartes Wasser hinterlässt auf den Steinen eine Kalkschicht, die ihre Fähigkeit zur Wasserverdampfung mindert. Über Wasserhärte und ihre Folgen schreiben wir im Artikel Wasserhärte und Kalkablagerungen.
  • Schwacher oder scharfer Dampf. Wenn der Aufguss keine volle Welle, sondern nur ein kurzes Zischen erzeugt, halten die Steine die Wärme nicht mehr.
  • Längeres Aufheizen und höherer Verbrauch. Eine Sauna, die früher in 40 Minuten bereit war und jetzt eine Stunde braucht, hat sehr häufig zugesetzte und verdichtete Steine.

Umschichten als regelmäßige Wartung

Auch wenn Sie die Steine nicht wechseln, nehmen Sie sie einmal pro Saison heraus, schütteln Sie den Grus ab, prüfen Sie sie und schichten Sie sie neu. Die Steine setzen sich durch ihr Eigengewicht und die Temperaturzyklen allmählich, die Zwischenräume verschwinden und die Strömung verschlechtert sich. Das Umschichten dauert eine halbe Stunde, kostet nichts und bringt die Sauna auf ihre ursprüngliche Aufheizzeit zurück.

Dampf steigt nach dem Aufguss mit der Kelle von den Saunasteinen auf

Was Sie auf die Steine gießen dürfen — und was nicht

Auf die Steine gehört sauberes, weiches Wasser, idealerweise Trinkwasser aus der Leitung, bei sehr hartem Wasser lieber enthärtetes oder sauberes Regenwasser. Hartes Wasser lagert auf den Steinen Kalk ab, der die Verdampfung allmählich verschlechtert und ihr Ende beschleunigt.

Wie viel auf einmal: eine Kelle, also etwa 100–200 ml, in einer fließenden Bewegung über die gesamte Steinfläche verteilt. Kein einzelner Strahl auf eine Stelle. Lassen Sie zwischen den einzelnen Aufgüssen 30–60 Sekunden, damit sich die Steine wieder durchwärmen können. Mehrere kleinere Dosen ergeben ein besseres Löyly als ein großer Guss, der die Steine abkühlt und einen Teil des Wassers nach unten auf die Heizstäbe durchlaufen lässt.

Salzwasser gehört nicht in die Sauna. Salz ist gegenüber dem Metall des Korbs, dem Ofenmantel und den Heizstäben aggressiv und beschleunigt die Korrosion. Salzpeelings gehören auf den Körper, nicht auf die Steine — und nach ihrer Anwendung lohnt es sich, sich in der Sauna abzuspülen, damit das Salz nicht an den Metallteilen kondensiert.

Gießen Sie ätherische Öle niemals direkt auf die Steine. Reines Öl erzeugt auf einem glühenden Stein keinen Duft, sondern verbrannten Gestank — und da es brennbar ist, droht bei einer konzentrierten Dosis eine Entzündung. Zugleich brennt es auf den Steinen und den Heizstäben ein und beschädigt sie. Das richtige Vorgehen: ein paar Tropfen Saunakonzentrat in der Kelle Wasser verrühren und erst diese über die Steine gießen. Noch schonender ist ein Gefäß mit Wasser, das auf die Steine gestellt wird, oder ein Bündel Birkenzweige. Ähnliche Regeln für Düfte im Wasser behandeln wir im Artikel Aromatherapie für Whirlpools.

Tabelle: Problem, Ursache, Lösung

Problem Wahrscheinliche Ursache Lösung
Der Dampf ist schwach, nach dem Aufguss nur ein kurzes Zischen Verschlissene Steine, zu wenig Stein, mit Kalk zugesetzte Oberfläche Steine wechseln, auf die Menge laut Anleitung auffüllen, weicheres Wasser verwenden
Der Dampf ist scharf und brennt in der Nase Zusammengepresste Steine, das Wasser dringt nicht ein und spritzt von der Oberfläche Lockerer umschichten, obere Lage aus kleineren oder getrommelten Steinen, über die ganze Fläche gießen
Die Sauna heizt deutlich länger auf als früher Gesetzte und zugesetzte Steine, Grus am Korbboden Steine herausnehmen, Grus entfernen, neu schichten
Die Sauna schaltet sich während des Aufheizens selbst ab Überhitzte Heizstäbe und ausgelöster Temperaturbegrenzer wegen Überfüllung Steine reduzieren, Strömung freigeben, nach dem Auskühlen den Begrenzer laut Anleitung zurücksetzen
Unter dem Ofen rieselt feiner Kies Die Steine zerfallen, Ende der Lebensdauer Kompletter Wechsel der Füllung
Weißer Belag auf den Steinen Kalk aus hartem Wasser Auf weicheres Wasser umstellen, beim Wechsel nicht an Steinen sparen
Brandgeruch nach dem Aufguss Ätherisches Öl direkt auf die Steine gegossen oder Verunreinigungen im Korb Öle im Wasser verdünnen, Steine reinigen, Sauna lüften
Heizstäbe gehen wiederholt kaputt Seitlicher Druck der Steine, Überfüllung, ungeeignet große Steine Steine der empfohlenen Größe verwenden und so legen, dass sie die Heizstäbe stützen und nicht einklemmen

Häufige Fragen

Darf ich in der Natur gesammelte Steine in die Sauna legen?

Nein. Steine aus dem Bach, vom Feld oder aus dem Garten haben im Inneren mit Wasser vollgesogene Poren; das Wasser wird beim Erhitzen zu Dampf und kann den Stein zerreißen. Das Risiko eines wegfliegenden Bruchstücks ist real, und Saunasteine kosten dabei einen Bruchteil des Saunapreises. Verwenden Sie nur Steine, die für diesen Zweck verkauft werden.

Muss ich die Steine vor dem Einlegen waschen?

Ja. Neue Steine tragen Steinstaub, der beim ersten Aufheizen riechen und sich im Korb absetzen würde. Spülen Sie sie mit sauberem Wasser ab und lassen Sie sie trocknen — feuchte Steine gehören nicht in den Ofen.

Wie erkenne ich, wie viele Steine ich kaufen soll?

Gehen Sie vom Datenblatt des Ofens aus, nicht von der Leistung. Zwei Öfen mit identischer Leistung von 6 kW können je nach Korbgröße eine Kapazität von 20 kg oder auch 60 kg haben. Kaufen Sie lieber etwas mehr — einen Teil der Steine sortieren Sie beim Schichten aus, den Rest nutzen Sie später zum Nachfüllen.

Darf ich alte und neue Steine mischen?

Einige neue Stücke zu einer sonst gesunden Füllung zu ergänzen, ist in Ordnung. Wenn die alten Steine aber bereits zerbröseln, hat das Mischen keinen Sinn — der Grus der zerfallenden Steine setzt auch die neue Lage zu und das Strömungsproblem kommt zurück. In diesem Fall wechseln Sie die gesamte Füllung.

Warum heizt die Sauna nach dem Steinwechsel schneller auf?

Weil die Luftströmung zwischen den Steinen wiederhergestellt ist. Die Wärme der Heizstäbe gelangt dann in den Saunaraum, statt in einem verdichteten Haufen aus Stein und Grus gefangen zu bleiben. Eine kürzere Aufheizzeit bedeutet auch einen geringeren Stromverbrauch.

Fazit

Saunasteine sind ein Verschleißteil im Bereich von einigen zehn Euro, das das Wichtigste beeinflusst — Dampfqualität, Aufheizzeit, Verbrauch und Lebensdauer des Ofens. Halten Sie sich an drei Regeln: Verwenden Sie nur Steine, die für die Sauna bestimmt sind (Olivin-Diabas ist die sichere Wahl), schichten Sie sie locker und mit den größeren Stücken unten, und nehmen Sie sie einmal pro Saison heraus, schütteln Sie sie ab und schichten Sie sie neu. Wie Sie aus der aufgeheizten Sauna das Meiste herausholen, fassen wir im Artikel Richtig saunieren zusammen.

Steine, Saunaöfen und weitere Ausstattung für das Wellness zu Hause finden Sie in der Kategorie Wellness. Weitere praktische Anleitungen zu Pools, Whirlpools und Saunen veröffentlichen wir laufend im Ratgeber.

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